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Wohin geht die Reise?

Rezepte | 09. Juli 2020

Corona hat in den letzten Monaten unseren Alltag ganz schön auf den Kopf gestellt und nun ist die Frage: Können wir in den Urlaub verreisen? Können wir unsere Lieblingsorte besuchen?

Ein besonderer Genuss am Reisen ist das Essen, neue Gerichte und andere Ingredienzen kennen lernen. Interessant finde ich, dass die Rezepte selber auch sehr reiselustig sind, denn gerne werden die Gerichte zuhause nachgekocht. Quasi als Souvenir für sich selbst oder für unsere Freunde. Noch interessanter ist, was dann mit den Rezepten passiert, denn jeder rührt seine persönliche Note ins Essen und die Zutatenliste muss möglicherweise angepasst werden, denn die Zutaten aus dem Urlaubsland sind nicht überall erhältlich. Oder es landen gleich mehrere Urlaube in einem Gericht. Reisen bildet, so heißt es.
Aber wohin würde denn unsere Lieblingsreise gehen, wohin reisen die Deutschen? Ein Blick in die Statistik zeigt uns: Reiseziel Nummer 1 ist Deutschland und auf Platz 2 steht Spanien.
Kulinarisch lässt sich hieraus was machen!
Deutschland ist DAS Brotland schlechthin, also greife ich in diese Schatzkiste und ziehe ein Zupfbrot heraus. Aus der spanischen Speisen-Schatulle entnehme ich das Rezept für eine Gazpacho. Unter der Sonne Spaniens gedeihen rote Paprika besonders gut, und unter dieser spanischen -oft sehr heißen Sonne- schmecken die roten Paprika sehr voll und sind erfrischend als kalte Suppe, der Gazpacho. Ursprünglich wurde die Gazpacho aus Brot und Zwiebeln hergestellt. Seitdem die Gazpacho jedoch von ihrer Amerikareise zurückkehrte, kennen wir sie auch mit Tomate, Gurke oder Paprika.
Beide Gerichte eignen sich hervorragend als Bestandteil eines gelungenen Grillabends. Denn Urlaub ja oder nein, hin oder her: gegrillt wird im Sommer immer.

Gazpacho


Die Zutaten


Für die Suppe:
1 kg rote Paprika
70 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
15 g Ingwer
Salz u. Pfeffer
Etwas Öl
1 Liter Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe)


Für die Salsa:

100 g Salatgurke
150 g Staudensellerie
50 g Zwiebeln
2 El Zitronensaft
3 El Olivenöl
Salz u. Pfeffer

Die Zubereitung

Paprika waschen, vierteln, entkernen und auf einem Blech unter dem Grillstand im Ofen anbräunen. Mit einem feuchten Tuch bedecken, etwas warten, dann lässt sich die Haut der Paprika einfacher abziehen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden und in Öl anschwitzen, erst Paprika und dann die Brühe hinzugeben. 15 Minuten köcheln lassen. Mit einem Pürierstab fein mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen, im Kühlschrank das Bier zur Seite schieben und die Suppe gut durchkühlen.
Für die Salsa werden alle Zutaten fein gewürfelt und gemischt. Die Gazpacho im Glas servieren mit einem Löffelchen Salsa oben drauf. Ein Eiswürfelchen im Glas ist auch denkbar.
Noch ein Tipp zum Staudensellerie: die restlichen Stauden kleingeschnitten einfrieren und als Zutat für die nächste Bolognese verwenden.



Zupfbrot

Beim Zupfbrot kann man Stücke mit der Hand abzupfen ohne dass das Brot dadurch entstellt wird. Es sieht spektakulär aus und ist gar nicht so schwer herzustellen. Wir brauchen einen einfachen Hefeteig und irgendeine Art von Kräuterbutter.

Die Zutaten


Für den Teig:
500 g Mehl (plus Mehl zum Kneten und ausrollen)
1 Pk Trockenhefe
1 Tl Salz
2 EL Olivenöl
500 ml warmes Wasser

Für die Kräuterbutter:
125 g weiche Butter
1 Knoblauchzehe
Salz u. Pfeffer
Eine Handvoll gehackte frische Kräuter, z.B. Petersilie und Schnittlauch


Die Zubereitung

Hefeteig ist eigentlich nicht so schwer in der Herstellung. Man muss nur beachten, dass er es gerne muckelich warm hat. Und Eile mag er auch nicht. Geduld und Wärme also. Die Menge der Zutaten kommt sich dann nicht so ganz genau. Hier nun also ein Teigrezept mit Trockenhefe. Mehl, Hefe, Salz und Öl in einer großen Schüssel gut mischen, dann das warme Wasser hinzugeben. So gut mischen wie’s geht. Der Teig ist etwas klebrig, man möchte ihn nicht mit den Händen anfassen, das machen wir auch nicht. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einen warmen Ort stellen. Den Teig nun gehen lassen bis er die doppelt bis dreifache Größe erreicht hat. Das dauert 1-3 Stunden, je nach Temperatur. Inzwischen die Zutaten für die Kräuterbutter mischen. Bei dieser Zutatenliste kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen: statt der Butter geht auch ein gutes Olivenöl, wozu italienische Kräuter gut passen; oder statt der klassischen heimischen Kräuter ein orientalisch Mix mit Kümmel und Koriander, oder doch lieber Richtung Indien mit einer Currymelange? Alles geht. Beim Kochen können wir täglich auf Reisen sein.
Wenn der Teig genug Zeit zum Gehen gehabt hat, wird er durchgeknetet, eventuell etwas Mehl zugeben bis dass er nicht mehr an den Händen klebt. Jetzt zu einem großen Rechteck ausrollen. Auf genügend Mehl auf der Arbeitsfläche achten damit der Teig nicht auf der Arbeitsplatte kleben bleibt. Den Teig mit der Butter bestreichen, dann ich Streifen schneiden, 3 Finger dick, und diese in unregelmäßige Stücke unterteilen (1-2 Hände breit). Das erste Streifenstückchen wird aufgerollt und in die Mitte eines Backblechs gestellt. Dann die anderen Stücke einzeln dort herumwickeln. Die neuen Streifen überlappen die bereits gewickelten Streifen. Das ganze eine weitere halbe Stunde gehen lassen und dann in den vorgeheizten Ofen bei 230 Grad 25 Minuten backen.

Gutes Gelingen und gute Reise!


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